Kapitalismus mit Dominanz der Exklusionslogik

Dominanz der Exklusionslogik

Philosophenstübchen-Blog

Hiddinghausen 2014_4 Unsere Lebensführung spielt sich jedenfalls noch in einer besonderen gesellschaftlichen Form ab, die mit dem Wort „Kapitalismus“ zu kennzeichnen ist. In dem ersten Input wurde ausgeführt, inwieweit der sich als Dominanz der Exklusionslogik zeigt.

Bei der In- und Exklusion geht es jeweils um einen Ein- und Ausschluss von Einzelnen oder Gruppen. Dabei kann man nicht davon ausgehen, dass Inklusion und Exklusion starr voneinander getrennt wären und etwa dem Kapitalismus die Exklusion entspräche und der freien Gesellschaft die Inklusion. Nein, letztlich sind sie keine getrennten Zustände, sondern sie „bilden ein (meistens dynamisches) Verhältnis“. Im Kapitalismus jedoch ist die Inklusion der Exklusion untergeordnet. Inklusion ist häufig Mittel zur erfolgreichen Exklusion (man tut sich im Internehmen zusammen, um gegen andere zu konkurrieren; die Gemeinschaft der Familie schließt andere Beziehungsformen aus…). Typisch für den Kapitalismus ist jedenfalls ein dynamisches Verhältnis von In- und Exklusion, bei dem sich die einen systematisch auf Kosten…

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