Über den wirklichen Reichtum im menschlichen Zusammenleben

Ina Prätorius

DurchEinAnderBlog

Aktualisierte Fassung des „Frauenkirchenmanifests zur aktuellen Lage der Welt“ (Nov. 2001)

1. Überall auf der Welt bringen Frauen Kinder zur Welt. Überall sorgen Frauen, Männer und andere Menschen durch alltägliche fürsorgliche und weltvermittelnde Tätigkeiten dafür, dass die Kinder zu gesellschaftsfähigen Erwachsenen heranwachsen. Überall bebauen Menschen den Boden und sorgen dafür, dass das Zusammenleben gelingt.
 Überall stellen sie nützliche Dinge her und leben vom Austausch ihrer Kenntnisse, Fähigkeiten und Ressourcen. 
Zivilisation ist ein weltweites, nicht an bestimmte „Nationalitäten“, Religionen, Systeme oder Weltanschauungen gebundenes Phänomen. Deshalb wende ich mich gegen die derzeit wieder verbreitete Auffassung, die Welt zerfalle in abgrenzbare zivilisierte und unzivilisierte Sphären bzw. gar in Reiche des Guten und des Bösen. Lebensfördernde und lebenshindernde Traditionen und Verhaltensweisen gibt es überall. In der aktuellen Weltsituation erweisen sich als lebenshindernd insbesondere die Praktiken eines sozial kalten Kapitalismus, die fast vollständige Ausblendung des Care-Sektors aus der wissenschaftlichen und alltäglichen Rede von der Oikonomia

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