AfD: Mut zum Henkeln

Mut zum Handeln

Andreas Kemper

Hans-Olaf Henkel hatte sich nun doch „durchgerungen“ der AfD beizutreten und wurde prompt während der Bundesdelegiertenversammlung in Aschaffenburg im Januar auf den zweiten Platz der AfD-Kandidat*innen zur Europa-Wahl im Mai aufgestellt. Henkel ist der geistige Vater der AfD. Die Vorläufer-Organisation der AfD, die Wahlalternative 2013 wurde wenige Tage nach Henkels Handelsblatt-Artikel „ESM: Aus, aus, das Spiel ist aus!“ gegründet und die Facebook-Seite verlinkte als erstes direkt auf diesen Artikel.

Man könnte über die AfD verschiedene Entstehungsgeschichten schreiben. Eine dieser Geschichten geht auf das Jahr 2003 zurück, der Gründung des Konvents für Deutschland (parallel entstand der BürgerKonvent e.V., etwas später der Zusammenhang von Ökonomie-Professoren um den Hamburger Appell, dann die rechtskonservative Zivile Koalition e.V.). Henkel hatte diesen Konvent gegründet, weil es eine Reform der politischen Entscheidungsstruktur geben müsse. Diese Forderung geht noch weiter zurück, auf das Jahr 1998, als die Bertelsmann-Stiftung den Sammelband „Demokratie neu denken. Verfassungspolitik und Regierungsfähigkeit in…

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