Die Pseudo-Moralität der Moderne

Die Pseudo-Moralität der Moderne

ScienceFiles

Wenn die derzeitige politische Klasse sich durch etwas auszeichnet, dann durch eine Regelungswut, die bis in die letzten Winkel des privaten Lebens der Regelungs-Opfer reicht. Die Regelungswut, deren Zweck nicht darin besteht, Dinge zum Besseren zu verändern, sondern darin, geregelt zu haben und über die Regelung einen Herrschaftsanspruch und eine moralische Überlegenheit zu reklamieren, greift dabei immer tiefer in individuelle Lebensentscheidungen ein und schafft eine Art der zugelassenen öffentlichen Pseudo-Moralität.

DiMaggio und Powell (1983) haben eine Entwicklung beschrieben, die die Legitimität eines administrativen Aktes nicht über die Wirkung bzw. das Ergebnis bestimmt, sondern den administrativen Akt selbst als Legitimität setzt, so dass nicht die Verbesserung eines als relevant belegten Mißstandes, sondern der Erlass eines Gesetzes zur Verbesserung eines lediglich von Lobbyisten als relevant behaupteten und durch keinerlei empirische Fakten belegten Mißstandes Legitimität verschafft und Aktivismus an die Stelle der Problemlösung tritt.

Wir wollen in diesem post untersuchen, was diese Pseudo-Legitimität…

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