Ein deutscher Weg

Ein deutscher Weg

opablog

Geboren 1940. Die Eltern, Verwandte, entschiedene Nazis („alte Kämpfer“). Man lebt im Osten. Die „Russen“, die „Bolschewisten“ nehmen dem Jungen den Vater – Verurteilung wegen Kriegsverbrechen, Sibirien.

Das Kind unter Schock. Erbitterte Feindschaft gegen „die Kommunisten“ ist das Familiengesetz. Und zunehmend die Religion. Der Jugendliche lehnt jeden Hauch des „Neuen Lebens“ ab. Rückkehr des Vaters. Keine Fragen; keine Antworten. Wie geht Gewissen? Keine Antwort. Kindliche Verrücktheiten. Blockiert.

Zeit läuft. Leben läuft. Was tun bei diesem Selbstverbot? In die Welt flieht nicht, wer an der Heimatscholle klebt. Lebensziel Feind sein? Wirklich? (Warum?) Wie? Lebenssüße lockt, Saft will gären – Famiglia, Kinderchen, 1,2, 3….. etwas Studiertes werden. Gelten! Aber: Ersatz, Überdruss, Hinschmeißen. Welche Droge hilft? Ich könnte Star, aber wer holt mich hier ‚raus?

Hilfe naht – Insel Kirche: Du kannst intellektuell werden. Du lernst Techniken. Du findest Deine Bedeutung; lebbar gepolstert (wenn Du willst). Du kannst eisern bleiben (wenn Du willst)…

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