Iranische Dichter- Haafes (2)

K- Haafes suchte geistige Tiefe. Versuchte, bis zum Kern der Dinge, der Wahrheiten, vorzudringen, was sich nun auch in seiner Dichtung abzeichnete…

W- Das damals verbreitete Derwischwesen oder aber Ssufitum mit all seiner Weltfremdheit behagte ihm nicht, und schon gar nicht die sogenannten „Khaanghaahs“, jene Stätten, die von Derwischen und Ssufis aufgesucht wurden, um sich von Ekstase geprägten Ritualen hinzugeben.
Denn ihnen, die sich in den „Khaanghaas“ zu ekstatischen Zeremonien einfanden, ging es – so dachte Haafes in jenen Jahren – mehr oder weniger nur um persönliche Beglückung. Sie missachteten das Irdische, dessen gute Gaben und suchten, durch Schwärmerei und rauschartige Zustände, in die sie sich hineinbewegten, in himmlische Höhen hinaufzuschweben…

K- Dann aber, gegen Ende seines dritten Lebensjahrzehntes, begann Haafes, sich auch mit den Ssufis zusammenzusetzen. Sogar deren „Khaanghaas“ suchte er auf. Besonders gern unterhielt er sich mit dem bekannten Ssufi-Dichter Khaadschu ye Kermaani, dessen Gedichte ihm gefielen und…

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