Denken in Präsenz

Denken in Präsenz

Aus Liebe zur Freiheit

13-0821 Umschlag.inddGespräche mit anderen Menschen, die man direkt sieht, hört, riecht, spürt, mit denen man sich also körperlich im selben Raum aufhält, haben eine besondere Qualität im Vergleich zu medial vermittelten Gesprächen. Speziell „Denken“ funktioniert – das ist jedenfalls meine Erfahrung – besser im Austausch mit anderen, und zwar gerade dann, wenn dieser Austausch direkt und unmittelbar ist, und am Besten in der Kneipe oder im Wohnzimmer und nicht an der Uni oder im Seminar (obwohl auch das nicht völlig ausgeschlossen ist).

„Von uns selbst ausgehend zu denken und sich in der Alltagssprache mit anderen über Gefühle, Erfahrungen und Träume auszutauschen, lässt Wahrheiten entdecken. Dazu werden wir bisher in Schule und Hochschule kaum ermutigt, weshalb Philosophie vielen als etwas Lebensfernes erscheint, etwas, das sie sowieso nicht verstehen“, heißt es im Klappentext des Buches „Denken in Präsenz“ der italienischen Diotima-Philosophin Chiara Zamboni, das jetzt auch auf Deutsch erschienen ist.

Und ein Grund, warum…

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