Zu Hegels Geburtstag: Philosophische Bewältigung der Wirklichkeit

Theorie & Praxis

hevon Hans Heinz Holz (1927 – 2011)

Im Durchgang durch Hegels Philosophie wird die Blickrichtung gewonnen, in der das Wesentliche in den Verhältnissen zu ihrer revolutionären Veränderung erfaßt wird.

Unter den klassischen deutschen Philosophen war Georg Wilhelm Friedrich Hegel (27.8.1770-14.11.1831) schon immer der umstrittenste. Blieb Gottfried Wilhelm Leibniz stets halb verdrängt, strahlte Immanuel Kants Ruhm eh und je gleichmäßig hell, so gibt es in der Geschichte des von Hegel ausgehenden Einflusses periodisches Schwanken. Auf Zeiten absoluter Höhe, in denen er als Vollender der Philosophie überhaupt galt, folgten Jahrzehnte der Mißachtung, in denen man Hegel „wie einen toten Hund“ behandelte.

Doch Hegel war, darf man mit einigem Grund sagen, ein weltgeschichtliches Ereignis. Nicht nur, daß er die philosophische Wahrheit zum erstenmal bewußt als geschichtliche begriff: „Philosophie ist ihre Zeit in Gedanken gefaßt“; nicht nur, daß er den Entwicklungsgang der Weltgeschichte – die Abfolge der „weltgeschichtlichen Reiche“ – als eine Einheit beschrieb…

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